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Fachwerkhaus Burgstr. 4

Auf der Schwelle des Erkersist neben dem Bauspruch auch der Erbauer und das Erbauungsjahr zu lesen:
PSALM 34 : WO MAN GOT FORCHT DA IST KEIN ARMVT HANS KVNST ANNO 1564.
Das Fachwerkhaus ist über die beiden ersten Geschosse als Ständerbau errichtet, das heißt, dass zur Erbauungszeit sich im Erdgeschoß eine fast 5 m hohe Halle befunden haben muss.
Wer der Bauherr Hans Kunst war, lässt sich archivalisch nicht mehr ermitteln, da die Akten der Stadt Münden im 2. Weltkrieg aus Angst vor Verlust ins Staatsarchiv nach Hannover gebracht wurden und dort verbrannt sind.
Ab 1730 haben Handwerker (Schuster, Uhrmacher, Bäcker) das Gebäude besessen, in dieser Zeit ist wohl auch die Decke in die ehemalige hohe Erdgeschoßhalle eingebaut worden. Dadurch ist insbesondere heute im 1. Obergeschoss nur eine niedrige Geschosshöhe vorhanden.
Seitdem es im Haus 2004 einen Brandschaden gegeben hatte, stand das Gebäude in den Obergeschossen leer. Glücklicherweise hat der Vorbesitzer mit der ausgezahlten Versicherungssumme noch das Dach standsicher repariert und neu eindecken lassen.
Nachdem Anfang 2013 der Imbiss im Erdgeschoß ausgezogen ist, soll das Gebäude in den nächsten Jahren saniert und auch in Zukunft als Wohn- und Geschäftshaus genutzt werden.
 
 
Ausstellende:

Kumpf, Kerstin
Müller, Stefan
Rieken, Gerald
Schwab, Gerd W.

Markus Simon
Kunstgruppe Farblicht

 

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