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Fachwerkhaus Hinter der Stadtmauer 25

Das bisher noch nicht weiter untersuchte Fachwerkhaus gehört wohl zu den ältesten Bausubstanzen der Hannoversch Mündener Altstadt. Die klar ablesbare Konstruktion des Fachwerkhauses mit geschossweiser Verzimmerung in sechs gleichmäßigen, vertikalen Achsen und weit auskragenden Geschossdecken, gestützt durch leicht gekehlte Knaggen lassen eine Bauzeit im frühen 16.Jahrhundert vermuten. Die wenigen Schmuckformen der Fassade – doppelte Andreaskreuze, auch Winkelhölzer genannt, in den Brüstungsbereichen, bemalte Windbretter zwischen den Deckenbalken und eine abgebeilte, aber noch wahrnehmbare Profilierung der Schwellen untermauern die Datierung. Bemerkenswert ist auch die erhaltene Rokokohaustür aus der Zeit um 1750 bis 1800 mit dem für diese Zeit besonders typischen, zwischen den Pfosten gespannten elegant geschweiftem Kämpfer und dem darüber liegenden Oberlicht.
Seit mehr als 2 Jahrzehnten ist das Haus unbewohnt und wird nur nach als Lagergebäude genutzt.

Ausstellende:

Jutta Gottschalt
 

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