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Fachwerkhaus Hinter der Stadtmauer 4

(Holländerhaus)

Auf der Schwelle des inschriftlich auf 1669 datierten Fachwerkhauses ist zu lesen: WER GOTT VERTRAVET HAT WOL GEBAVET IM HIMEL UND AVF ERDEN 1669 WER SICH VERLEST AUF JESUM CHRIST DEM MUS DER HIMEL WERDEN. Alle Geschosse des barocken Fachwerkhauses sind bis ins Zwerchhaus vorkragend und weisen zur Straße hin eine typisch barocke Dekoration in der Gebälkzone auf: mit einem Glockenprofil profilierte Füllhölzer zwischen gekehlten Deckenbalken-köpfen, darauf die Schwelle mit Schiffskehlen im Bereich der Deckenfelder und darüber einem durchlaufenden Stab. Die Fassade zur Fulda und damit zur ehem. Stadtmauer hin weist keine Schmuckformen auf.
Im 18. und 19.Jahrhundert waren die Eigentümer fast ausnahmslos Schiffer und Händler, Anfang des 20. Jh. Fabrikarbeiter.  2010 wurde das Haus von einem in China lebenden Niederländer erworben, der es komplett sanieren und als Ferienhaus nutzen möchte.

Ausstellende:

Iris Schulz
Ursula Schmidt
Barbara Wolf
Alesya von Meer
Gabriela (Maraid Suley Britto Bornachera)

Kerstin Kumpf


 

 

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