Charlotte Schütz
VITA
Jahrgang 1951, hat nach dem Studium der Kunstpädagogik auch Freie Kunst und Grafik in Kassel studiert.
Sie arbeitete seit 1980 freischaffend im Bereich Grafik und Illustration.
Der Bildenden Kunst gilt von jeher ihre Leidenschaft.
Seit dem Jahr 2000 tritt die in Fuldatal lebende Künstlerin zunehmend mit Malerei, Objektkunst, Bildhauerei und Installationen an die Öffentlichkeit.
ZUR ARBEITSWEISE:
Den Veranstaltungstitel DENKMAL! KUNST - KUNST DENKMAL! verstehe ich insbesondere als Aufforderung zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem historischen Umfeld der Ausstellungsorte.
2009 hat mich die Brandstiftung in der Mündener Altstadt zum Arbeiten mit den verkohlten Balken bewegt.
Diesmal bin ich im Haus „Kohlen Hesse“ – auch ein Ort vergessener Geschichten -
auf „ S P U R E N S U C H E “ gegangen.
Dort fand ich uralte Originaldokumente der Firma, geschrieben in Sütterlin, einer Handschrift, die heute nur noch wenige Menschen entziffern können. Mich faszinierte die Idee, eine ganze Wand damit zu gestalten. Diese „Schrift-Bild-Wand“ wurde zur „HOMMAGE an die ehemaligen Bewohner des Hauses“.
Neben allerlei Erinnerungen an die einstigen (menschlichen) Bewohner
entdeckte ich dort auch eine mysteriöse uralte Spezies:
den „KOHLENKÄFER (Scarabaeus carbunculus)“.
99 Exemplare seiner Art sind hier erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen. (mehr:
)
Das Material Kohle inspirierte mich zu vielfältigen weiteren Objekten und Installationen:
So entstanden u.a. die „Rechts und links drehenden Eierkohlen“
bzw. die handverlesenen der
„Güteklasse A - aus tiefer Bodenhaltung“...
oder das „FRÜHSTÜCK bei Kohlen Hesse“...
Die Farben Schwarz und Weiss drängten sich auf.
Daher ergab sich eine passende Abrundung der Ausstellung
durch die Bilder
„Aus meinem FACEBOOK – Wer war Louise Wollenhaupt?“
(Sie war eine Bewohnerin des Hauses um 1864.)
Ausstellungsort: Kohlen-Hesse






