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Michael Eller

Zwischen HardRock&Rollator

Der Rock 'n' Roll stirbt nie – aber die Rocker von einst werden immer älter. Dieser Thematik sieht sich nun plötzlich auch Michael Eller gegenüber stehen und verarbeitet seine Ängste und sein Unverständnis in diesem neuen Bühnenprogramm. Wie hat sich unser Land verändert. Warum istBauer sucht Frau“ erfolgreicher als „Bonanza“? Arbeitet Osama bin Laden
nicht längst in der HIFI-Abteilung bei Media-Markt? Wer weiß das schon – die Verkäufer dort sieht man ja auch nie. Wozu brauchen wir 723 Sorten Zahncreme und warum können wir von Glück sagen, das Haie nicht katholisch sind? All diese Fragen werden beantwortet, aber noch mehr werden aufgeworfen, wenn Michael Eller den Spagat zwischen Vorgestern und Heute auf der Bühne lebt und sich jeder Zuschauer, ob jung oder alt, in der einen oder anderen Epoche wieder erkennt.
Extrem schräg wird es immer dann, wenn ihm die Zeitachsen durcheinander geraten. Was hätte mein Opa damals vor Stalingrad getwittert, wenn sein iPad nicht eingefroren wäre? Und welche Generation löscht eigentlich die ganzen Facebook-Profile, wenn wir mal nicht mehr sind?
In seinem nunmehr dritten Solo-Programm ist Eller, der mittlerweile WahlMainzer  wurde, sichtlich gereift. Nicht nur um die Augen, sondern auch in seinem Stil.
Unverändert ist seine ansteckende Spielfreude auf der Bühne.
Vielen Zuschauern ist der alternde Rock 'n' Roller von NightWash oder aus dem Quatsch Comedy Club bekannt. Jetzt tourt er mit seinem neuen Programm wieder quer durch die Republik. Besser denn je!

 

Dienstag, 1. Oktober 2013, 19.45 Uhr

(Sponsor: Bajohr & Micheletti, u.a.)

Rotunde

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